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Fachtag für LehrerInnen und SozialpädagogInnen aus Schule und Jugendarbeit

Mehrheit Macht Geschichte – Interkulturelles Geschichtslernen für Jugendliche:
In Migrationsgesellschaften mit kultureller bzw. ethnischer Vielfalt werden im Geschichtsunterricht auch Fragen von Zugehörigkeit und Abgrenzungen verhandelt, kulturell wie sozial. Dadurch verändert sich der Blick auf die Geschichte der Beziehung von Minderheiten und Mehrheiten.
Das vom Anne Frank Zentrum entwickelte Material- und Methodenset basiert auf dem biografischen Ansatz als zentralem methodischem Element. Im Mittelpunkt stehen sieben Lebensgeschichten konkreter Personen und die Themenfelder Nationalismus, Kolonialismus, NS-Zeit, Homophobie sowie Sinti und Roma. Anhand von Biographien können sich Jugendliche mit den Mechanismen von Ausgrenzung und Diskriminierung auseinandersetzen. Es werden Ansätze und Themen aus der interkulturellen Jugendbildung mit denen der historisch-politischen Bildung verknüpft.
Im Seminar werden erfahrungs- und handlungsorientierte Methoden vorgestellt wie Standbilder, Rollenspiele, Planspiele, Assoziationsübungen, Malen und Umfragen.
Alle Methoden eigenen sich sowohl für die Arbeit in der schulischen, als auch in der außerschulischen Bildungsarbeit.

Veranstaltungsort:
Bürgerzentrum Neue Vahr, Berliner Freiheit 10, 28327 Bremen

Veranstalter:
Landesinstitur für Schule (LIS)

Kosten:
Kostenfrei, Anmeldung erforderlich

Anmeldung und Kontakt:
LIS,  http://www.lis.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen56.c.34596.de

Diese Veranstaltung ist bereits vorbei.
Date:
28. Juni 2012 09:00